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Gelassen durch den Herbst

Manchmal wünschen wir uns, gelassener mit dem umgehen zu können, was uns beschäftigt und was um uns herum geschieht. Doch wie gelingt es, die eigene Mitte zu bewahren, wenn vieles unruhig oder unsicher erscheint?
Gelassenheit bedeutet nicht Gleichgültigkeit. Sie heisst auch nicht, alles hinzunehmen oder einfach geschehen zu lassen. Sie kann uns helfen, aufmerksam zu bleiben, ohne uns von allem überwältigen zu lassen. Zu unterscheiden, was wir verändern können – und was wir annehmen oder loslassen dürfen.
Der Herbst verändert unseren Alltag. Die Tage werden kürzer, die Abende länger und das Licht zieht sich früher zurück. Die Natur wird stiller und erinnert uns daran, dass nicht immer alles wachsen, blühen und vorwärtsgehen muss.
Der Herbst zeigt uns auf seine Weise, dass Loslassen zum Leben gehört. Die Bäume halten ihre Blätter nicht fest. Sie lassen sie fallen – im Vertrauen darauf, dass nach der Zeit des Rückzugs wieder Neues wachsen wird.
Vielleicht hat Gelassenheit deshalb auch viel mit Gottvertrauen zu tun: mit der Zuversicht, dass wir nicht alles selbst tragen und nicht auf alles eine Antwort haben müssen.

Ein Abend zum Danken und Verweilen

Wir blicken zurück auf eine wundervolle Eucharistiefeier und einen Abend ganz im Zeichen des Erntedanks und der Botschaft des heiligen Franz von Assisi. Die Verbindung von Musik, Bildern und besinnlichen Gedanken liess die bekannte Vogelpredigt des heiligen Franziskus auf eindrückliche Weise lebendig werden und lud dazu ein, die Schönheit und Kostbarkeit unserer Schöpfung neu wahrzunehmen.

Nach dem Gottesdienst verweilten alle bei einer feinen Kürbissuppe und einem Apéro noch eine Weile und nutzten die Gelegenheit für Gespräche und persönlichen Austausch. Ein Abend, der nicht nur zum Danken, sondern auch zum Zusammensein einlud. Ein herzliches Dankeschön an alle, die unser Erntedankfest mitgestaltet, mitgetragen und mit uns gefeiert haben.

Gemeinsam unserer Verstorbenen gedenken

Die Tage von Allerheiligen und Allerseelen nähern sich – eine Zeit, in der wir in besonderer Weise unserer Verstorbenen gedenken. 
Menschen gehen aus unserem Leben – doch die Erinnerung an sie bleibt. Gemeinsame Erlebnisse, besondere Augenblicke und die Spuren, die sie hinterlassen haben, verbinden uns weiterhin mit ihnen.
Bei unseren ökumenischen Totengedenken erinnern wir uns an die Verstorbenen und besonders an jene Menschen aus unserer Gemeinschaft, von denen wir seit dem Allerseelen-Tag 2025 Abschied nehmen mussten. Für jede und jeden von ihnen entzünden wir eine Kerze – als Zeichen der Erinnerung und unserer bleibenden Verbundenheit.
Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gedenken
Samstag, 31. Oktober um 18 Uhr, Ökumenisches Totengedenken in der St. Martin Kapelle Bättwil.
Sonntag, 1. November um 14 Uhr, Ökumenisches Totengedenken auf dem Friedhof in Witterswil unter Mitwirkung des Männerchors Witterswil.

Geschichtenabenteuer
Mittwoch, 4. November, 14.30 – 16.30 Uhr in der Ökumenischen Kirche Flüh

für Kindergarten- und Primarschulkinder
mit Evelyne Standke und Sigrid Petitjean zum Thema „Friedensstifter/in“
Anmeldung bis 1. Nov. an 079 514 29 72, evelyne.standke@kgleimental.ch,
beschränkte Teilnehmerzahl, Unkostenbeitrag Fr. 5.-, Kirchenmitglieder gratis
Weitere Informationen: Geschichtenabenteuer, Mittwoch 4. November in der ökum. Kirche Flüh

Patozinium zu Ehren des Hl. Martin
Samstag, 7. November, 18 Uhr in der Kapelle in Bättwil

Die Geschichte des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, ist bis heute ein eindrückliches Zeichen gelebter Nächstenliebe. Sie erinnert uns daran, wie wertvoll es ist, füreinander da zu sein, aufmerksam hinzuschauen und dort zu helfen, wo Unterstützung gebraucht wird. Oft sind es gerade die kleinen Gesten, die Grosses bewirken.
Im Anschluss an die Eucharistiefeier laden wir alle herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein beim Apéro ein.

Patrozinium zu Ehren der Hl. Katharina
Sonntag, 22. November, 10 Uhr in der Pfarrkirche Witterswil

Wir feiern unsere Kirchenpatronin, die heilige Katharina – eine Frau von aussergewöhnlichem Mut und tiefem Glauben, die in schwierigen Zeiten für ihre Überzeugung einstand und dafür viel Leid auf sich nahm. Ein Vorbild, das auch heute noch berührt. Sie erinnert uns daran, dass Gottvertrauen, Hoffnung und Zuversicht wertvolle Begleiter auf unserem Lebensweg sind.
Die Eucharistiefeier wird vom Cäcilienchor Hofstetten-Flüh musikalisch mitgestaltet. Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung (Budget 2027)
Montag, 23. November 2026, 20 Uhr, im Pfarreisaal, Ettingerstrasse 2, in Witterswil

Traktanden:

  1. Wahl von 2 Stimmenzählern
  2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung (Rechnung 2025) vom
  3. Juni 2026 (genehmigt an der Kirchgemeinderatsitzung vom
  4. September 2026)
  5. Erläutern und Genehmigen des Budgets 2027
  6. Festlegung des Steuersatzes von 15 % der Staatssteuer, wie bisher
  7. Genehmigung des Verzugs- und Vergütungszinses entsprechend der Einwohnergemeinde Witterswil-Bättwil
  8. Zukunft Pastoralraum Solothurnisches Leimental
  9. Verschiedenes

Der Kirchenrat beantragt alle Traktanden zu genehmigen. Die Unterlagen zur Kirchgemeindeversammlung liegen ab Freitag, 13. November in der Verwaltung auf und können zu den Bürozeiten eingesehen werden.
Christoph Speiser, Kirchgemeindepräsident

 

Adventskränze gemeinsam gestalten

Am Mittwoch, 25. November, um 14 Uhr laden wir herzlich zum gemeinsamen Adventskranzbasteln in die Kirche Witterswil ein. Ob klassischer Adventskranz oder eine kreative Gestaltung in einer Schale, Vase oder auf einer Holzscheibe – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Sie brauchen lediglich Kerzen und eine Kranzbasis mitzubringen.
Für Tannenzweige und alles weitere Bastel- und Dekorationsmaterial sorgt die Kirchgemeinde Witterswil-Bättwil. Kinder sind in Begleitung einer erwachsenen Person herzlich willkommen.
Auch für ein feines Zvieri ist gesorgt.
Anmeldung: Tel. 061 721 11 30 oder pfarramt.witterswil@bluewin.ch  
Wir freuen uns auf einen kreativen und gemütlichen Nachmittag in vorweihnachtlicher Atmosphäre. 

 

Ökumkumenische Kinderkirche: „Chirche für die Jüngschte“
Sonntag, 29. November, 10 Uhr, in 
der Kirche Witterswil

Alle Kinder sind mit ihren Begleitpersonen zur ökumenischen Kinderkirche eingeladen. Wir hören eine spannende Geschichte, wir singen und basteln (max. 1h). Es freut sich auf euch euer Chirche für die Jüngschte-Team.

 

 

 

 

 

  

Zeit schenken – Freude bereiten

Ein runder Geburtstag ist ein besonderer Anlass. Mit einem persönlichen Besuch, einem kleinen Geschenk und guten Wünschen möchte unsere Pfarrei den Jubilarinnen und Jubilaren zeigen: Sie sind uns wichtig. Damit wir diese wertvolle Tradition weiterhin pflegen können, suchen wir Menschen, die Freude an persönlichen Begegnungen haben und bereit sind, einige Geburtstagsbesuche zu übernehmen und so Freude und Wertschätzung weiterzugeben. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme mit dem Pfarreisekretariat. – Tel. 061 721 11 30 oder E-Mail: pfarramt.witterswil@bluewin.ch.
Foto: KI-generiert

Unsere Kirche erstrahlt wieder in neuem Glanz

Baugeschichte und Restaurierungsbericht von Gregor Mahrer: Kirchenrestaurierung St. Katharina Witterswil 2025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Restaurierungsarbeiten in der Kirche Witterswil konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Nach einer intensiven und sorgfältigen Renovationsphase zeigt sich unser Gotteshaus nun wieder in seiner ganzen Schönheit. Dank des grossen Engagements aller Beteiligten erstrahlt die Kirche in neuem Glanz und lädt erneut zum Gebet, zur Stille und zur Begegnung ein.
Im Rahmen des Patrozinium-Gottesdienstes zu Ehren der Heiligen Katharina wurde am Sonntag, 23. November 2025 die Kirche feierlich wieder eingeweiht.
Wir möchten alle herzlich einladen, die Kirche zu besuchen und die gelungenen Restaurierungsarbeiten persönlich zu betrachten. Entdecken Sie die liebevollen Details und die eindrucksvolle Handwerkskunst, die unsere Pfarrkirche zu einem besonderen Ort machen.

Die Legende der Hl. Katharina v. Alexandrien

Katharina war eine Prinzessin, die vor ca. 1700 Jahren in Nordafrika in grossem Reichtum lebte. Sie wurde sehr bewundert, weil sie sehr schön war und so viel wusste wie ein Professor. Aber das alles machte sie auch ein wenig überheblich und sie lehnte viele Heiratsanträge der jungen Männer, die sich in sie verliebt hatten, ab.
Eines Tages traf sie einen frommen Einsiedler in der Wüste. Der erzählte ihr von Gott und von Jesus. Von diesen Schilderungen über das Leben und die Taten von Jesus war sie ganz begeistert. Sie erkannte nämlich, dass das Wertvollste im Leben die Liebe ist, die ein gutes Zusammenleben der Menschen möglich macht. So wurde sie Christin – eine der wenigen, die es damals gab.
Der Kaiser in Rom aber hasste die Christen, weil er um seine Macht fürchtete. Als er von der getauften Prinzessin erfuhr, reiste er persönlich nach Alexandrien, um sie vom Christentum abzubringen. Aber weder der Kaiser noch seine 50 Gelehrten konnten sie davon abbringen. Ganz im Gegenteil: Katharina überzeugte die Gelehrten, so dass diese sich auch taufen liessen.
Da wurde der Kaiser so wütend, dass er Katharina verhaften liess und verreiste. Die Kaiserin besuchte nun heimlich die Gefangene und wurde selber zur Christin.
Nach seiner Rückkehr versuchte der Kaiser nochmals, Katharina und die Gelehrten vom christlichen Glauben abzubringen – aber es nützte alles nichts. So liess er die 50 Männer hinrichten. Katharina sollte in der Folter durch das Rad sterben; aber ihr passierte nichts – das Rad zerbrach. Schliesslich liess der Kaiser sie köpfen. Die Legende erzählt nun weiter, dass Engel kamen und ihren toten Körper auf den Berg Sinai trugen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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